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Neues Jahr -neues Budget

Verfasst von Andrea Kupfner | Tags: , , , , , ,
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Das Jahr neigt sich dem Ende zu, ebenfalls die im aktuellen Budget vorgesehenen Mittel. Mitte Dezember hat die Gemeindevertretung mehrheitlich den Jahresvoranschlag (das Budget) für 2012 beschlossen.

So entsteht ein Budget

Der Jahresvoranschlag, auch Budget genannt, ist ein verbindlicher Finanzplan für Verwaltung und Politik. Bereits im September jeden Jahres eruieren die Sachbearbeiter die voraussehbaren Ausgaben für das Folgejahr. Das passiert einerseits mit Erfahrungswerten, andererseits anhand von konkreten Kostenschätzungen und Angeboten. Der Leiter der Finanzverwaltung bespricht mit dem Bürgermeister und dem Finanzstadtrat die Eckdaten für einen Budgetentwurf (Kosten für Großprojekte, Anpassungen bei Steuern und Abgaben, Prognosen für Ertragsanteile usw.). Bis Ende Oktober werden die gesammelten Daten zu einem Budgetentwurf verarbeitet. Ein Jahresvoranschlag muss immer ausgeglichen sein – gleich viele Einnahmen wie Ausgaben. Beim Budgetentwurf ist das noch nicht der Fall, die Ausgaben überwiegen. Der nächste Schritt ist also, das Budget auszugleichen. Das erfolgt unter Einbindung der Vorsitzenden aller politischen Parteien. Es ist Zeit, Prioritäten zu setzen. Wie aus der Ausgabenpyramide (Grafik rechts oben) ersichtlich, gibt es für die Politik nur einen begrenzten Spielraum für Investitionen. Große Teile des Budgets sind mit Fixkosten belegt, die auf Grund der gesetzlichen Aufgaben einer Gemeinde entstehen. Für das Jahr 2012 stehen etwa die Fertigstellung des Schulzentrums Markt, aufwändige Straßen- und Kanalsanierungen und die Erneuerung der Sportanlage Bürgerau auf der Prioritätenliste. Die Letztverantwortung für einen ausgeglichenen Jahresvoranschlag trägt der Bürgermeister. Liegt ein ausgeglichener Haushalt vor, kommen die politischen Gremien ins Spiel. Der Jahresvoranschlag, der zu diesem Zeitpunkt ein Druckwerk mit mehr als 350 Seiten ist, wird zuerst dem Finanzausschuss und danach der Gemeindevertretung vorgelegt. Nach mehr oder weniger heftigen Diskussionen wird das Budget beschlossen. Als letzter Schritt muss die Gemeindeaufsicht des Landes Salzburg den Voranschlag genehmigen. Liegt diese Genehmigung vor, kann das neue Rechnungsjahr beginnen!

Im Jahr 2012 werden die Ausgaben der Stadtgemeinde rd. 35 Mio. Euro betragen.

Im Jahr 2012 werden die Ausgaben der Stadtgemeinde rd. 35 Mio. Euro betragen.

 

Zuschüsse notwendig

Nicht immer können Einrichtungen gänzlich durch Gebühren finanziert werden. Beispiele für Betriebe mit einem Ausgabenüberschuss sind Kindergärten und Schwimmbäder. Um etwa bei der Badeanlage Ritzensee ausgeglichen bilanzieren zu können, müsste der Preis für einen Tageseintritt statt derzeit 4,40 Euro auf 6,40 Euro angehoben werden. Damit die Eintrittspreise jedoch auf einem für die gesamte Bevölkerung leistbaren Niveau bleiben, wird auf Steuereinnahmen (Ertragsanteile an Bundessteuern, Kommunalsteuer, Grundsteuer usw.) zurückgegriffen.

 
 

Nicht immer können Gemeindeeinrichtungen gänzlich durch Gebühren finanziert werden.

Nicht immer können Gemeindeeinrichtungen gänzlich durch Gebühren finanziert werden.

 

Sportanlage Bürgerau – der Bürgermeister nimmt Stellung

Verfasst von Günter Schied | Tags: , , , , , , , , , ,
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Die Sportanlage Bürgerau soll in den nächsten Jahren saniert und erweitert werden.

Die Sportanlage Bürgerau soll in den nächsten Jahren saniert und erweitert werden.

Liebe Saalfeldnerinnen und Saalfeldner!

Die Stadtgemeinde bezieht bei wichtigen Themen Bürgermeinungen in die Entscheidungsfindung mit ein. Die öffentliche Bürgerversammlung, die Diskussionsveranstaltung zur Umfahrung und die Anrainergespräche zur Fußgängerzone Lofererstraße sind nur einige Beispiele. Ebenso stehen wir auch den Bestrebungen der Bürgerinitiative „proBürgerau“, die sich gegen die Ausbaupläne der Stadtgemeinde für die Sportanlage Bürgerau einsetzt, offen gegenüber. Eines gilt es jedoch zu beachten: Genau wie Politiker müssen auch Bürgerinitiativen ihre Mitbürger mit belegbaren Argumenten von einem Anliegen überzeugen, nicht mit Unwahrheiten und Annahmen. Folgende Punkte, die in einer Aussendung der Initiative „proBürgerau“ leider falsch dargestellt wurden, möchte ich auf diesem Weg richtigstellen:

  • Für die Erweiterung der Sportanlage Bürgerau werden zusätzlich zum derzeit genutzten Areal rd. 4000 m² benötigt, das entspricht nicht einmal zwei Drittel eines herkömmlichen Fußballfeldes. Die Bürgerauwiese mit dem Jan Denkmal wird nicht zerstört. Es wird ein Teilbereich für die Erweiterung der Sportanlage in Anspruch genommen. Ein Großteil der Wiese wird in der jetzigen Form erhalten bleiben und natürlich für alle Bürger zugänglich sein.
  • In der Kostenschätzung von 5,3 Mio. Euro sind sämtliche Gewerke berücksichtigt – auch Flutlichtanlagen.
  • Für das Clubhaus ist ein Gastraum mit 56 Sitzplätzen vorgesehen. Ein weiterer Sitzungs- und Seminarraum weist im gültigen Entwurf 36 Sitzplätze auf. Es wird kein Gastlokal mit 190 Sitzplätzen geben.

Ich begrüße es, wenn sich Bürger für ihre Anliegen einsetzen, auch im Rahmen von demokratischen Verfahren wie einem Bürgerbegehren. Ich möchte jedoch verhindern, dass Willenserklärungen auf Basis falscher Informationen zu Stande kommen. Die Stadtgemeinde wird 2012 detailliert über das Projekt „Sanierung und Erweiterung Sportanlage Bürgerau“ informieren. Bitte geben Sie uns die Zeit, das Projekt für Sie so aufzubereiten, dass Sie sich anhand von seriösen und beständigen Informationen eine Meinung bilden können.

Ihr Bürgermeister Günter Schied

„Ich wollte bewusst der Günter bleiben“

Verfasst von Bernhard Pfeffer | Tags: , , , , , , ,
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Am 27. Oktober 1996 gewann Günter Schied bei einer Stichwahl die Bürgermeisterwahlen in Saalfelden. Seither sind 15 Jahre vergangen. Höchste Zeit für eine Zwischenbilanz.

 

Vor 15 Jahren wurde Günter Schied zum Bürgermeister von Saalfelden gewählt.

Vor 15 Jahren wurde Günter Schied zum Bürgermeister von Saalfelden gewählt.

 

Herr Bürgermeister, Sie sind nun seit 15 Jahren im Amt. Wie sehr hat diese Funktion die Person Günter Schied verändert?

„Ich habe bewusst versucht, der Günter zu bleiben und den Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Ich lege keinen Wert darauf, ein Trepperl über den Bürgern zu stehen. Deshalb hoffe ich, dass ich mich durch mein Amt nicht wesentlich verändert habe.“

Am Beginn Ihrer Amtszeit mussten Sie sehr viel dazulernen. Was waren die härtesten Brocken?

„Ich wollte es am Anfang jedem recht machen. Ich musste schnelI erkennen, dass das nicht möglich ist. Ich habe unterschätzt, wie viel man als Bürgermeister in der Öffentlichkeit steht. Das Auftreten vor vielen Leuten, das Reden und das Präsentieren waren mir am Beginn unangenehm. Jetzt sind diese Auftritte Routine. Außerdem konnte ich nicht gut mit Kritik umgehen, ich fühlte mich persönlich angegriffen und machte mir am Mittwoch bereits Gedanken, was wohl am Donnerstag in den Wochenzeitungen stehen würde. Im Laufe der Jahre habe ich gelernt, mit Kritik umzugehen und mir eine dicke Haut zugelegt.“

Was zählen Sie zu Ihren großen politischen Erfolgen? Wo haben Sie Niederlagen einstecken müssen?

„Meine ersten Projekte als Bürgermeister waren die Neugestaltung der Badeanlage am Ritzensee, die Saunasanierung und -erweiterung und die Errichtung des Langlaufzentrums. Diese Schritte sind mir als große Erfolge in Erinnerung geblieben. Im Laufe der Jahre kamen etliche Projekte hinzu, darunter die Errichtung des Kunsthauses Nexus und des Congress, zahlreiche Schul- und Kindergartensanierungen und die Ausweisung von Baulandsicherungsmodellen und Gewerbegebieten. Ich habe mich für die Einführung der Citybusse und die Stadterhebung eingesetzt. Ebenso zähle ich den Neubau des Wirtschaftshofes zu meinen großen persönlichen Erfolgen. Da hatte ich zu Beginn auch in den eigenen Reihen mit Gegenwind zu kämpfen.

Als Niederlage empfinde ich die Schließung der Biberg Schilifte und das Scheitern der „Löwen Lifte“. Dieses Liftprojekt sah die Verbindung von Saalfelden und Viehhofen mit Schiliften und -pisten vor. Leider konnten wir uns damals gegenüber der Landeskommission für Schilift-Erschließungen nicht durchsetzen.“

Das Amt des Bürgermeisters wirkt sich stark auf das Privatleben aus. Welche Opfer schmerzen am meisten?

„Es war nicht leicht, dass ich so wenig Zeit mit meiner Familie verbringen konnte. Auch die Zeit für mich selbst fehlte über weite Strecken. Ich habe erkannt, dass ich mir diese Zeit nehmen muss. Vor allem die sportliche Betätigung wurde mir immer wichtiger und ich habe begonnen, mir bewusst Zeit für mich selbst freizuhalten.

In der Funktion als Bürgermeister verschwindet die Privatperson fast gänzlich. Auf dem Berg, am Sportplatz, in der Sauna – überall wird man als Bürgermeister wahrgenommen und kaum mehr als Privatmensch. Anliegen werden in allen Lebenslagen und zu jeder Uhrzeit vorgebracht. Mit dieser Tatsache muss man leben können.“

Politik und Korruption – gibt es auch für einen Bürgermeister viele Versuchungen?

„Ich wurde eigentlich sehr selten mit einschlägigen Angeboten konfrontiert. An einen Fall am Beginn meiner Amtszeit kann ich mich noch erinnern. Da wollte ein Bürger große Grünlandflächen in Bauland umwidmen. Er erwähnte in einem Vier-Augen-Gespräch, dass natürlich auch für den Bürgermeister ein Bauplatz herausschauen würde.

Häufiger kommt es vor, dass Bürger mit dem Verweis ‚Ich bin immer ein treuer Wähler gewesen‘ oder ‚Wie du weißt, bin ich schon lange ein Mitglied deiner Partei‘ eine Entscheidung zu ihren Gunsten erwirken wollen. Mit solchen Hinweisen kann man aber bei mir nicht punkten.“

Wo liegen in nächster Zeit Ihre Schwerpunkte? Welche Projekte sind für Saalfelden wichtig?

„Ich setze mich für die frühestmögliche Umsetzung der Nord-Süd-Umfahrung ein. Ebenso ist mir eine Verkehrslösung in Richtung Maria Alm wichtig. Weit oben auf meiner Prioritätenliste steht auch eine moderne Sportanlage in der Bürgerau.“

Wird der Name Günter Schied auf dem Stimmzettel der Bürgermeisterwahlen 2014 stehen?

„Ich mache meine Arbeit noch immer sehr gerne. Ich werde rechtzeitig vor den nächsten Wahlen eine Entscheidung treffen.“

Bild/Text: Bernhard Pfeffer

Mehrheitlicher Beschluss für Umfahrung

Verfasst von Bernhard Pfeffer | Tags: , , , , , , , , , , , , ,
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Mit 18 zu 7 Stimmen entschied sich die Saalfeldner Gemeindevertretung Anfang Oktober für die Umsetzung einer Nord-Süd-Umfahrung. Der Vorschlag eines Alternativpaketes auf Probe wurde abgelehnt.

 

Mit 18 zu 7 Stimmen entschied sich die Saalfeldner Gemeindevertretung Anfang Oktober für die Umsetzung einer Nord-Süd-Umfahrung.

Mit 18 zu 7 Stimmen entschied sich die Saalfeldner Gemeindevertretung Anfang Oktober für die Umsetzung einer Nord-Süd-Umfahrung.


Der Sitzungssaal des Rathauses war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Bgm. Günter Schied den Tagesordnungspunkt „Verkehrslösung Nord-Süd, Umfahrungsvariante 16 oder Alternativpaket” verlas. Mehr als zwei Stunden wurde über den Punkt diskutiert. Auch über das vier Tage vor der Sitzung aktualisierte Angebot von Verkehrslandesrat Wilfried Haslauer. Bei einer kurzfristig anberaumten Besprechung versprach Haslauer den Saalfeldner Parteispitzen eine Umsetzung von Pförtnerampeln, Kreisverkehrertüchtigungen und Begegnungszonen ab dem Jahr 2012. Zusätzlich räumte er ein, dass bei einem Misserfolg des Alternativpaketes – eine Erfolgsbestimmung sollte im Jahr 2015 stattfinden – die Nord-Süd-Umfahrung weiterverfolgt werde. Falls dann doch eine Umfahrungsstraße gebaut würde, müsse die Stadtgemeinde die Kosten für die Umsetzung der Begegnungszonen an das Land zurückzahlen, so der Vorschlag von Haslauer. Genaue Kennzahlen, an Hand derer Erfolg oder Misserfolg bestimmt werden könnte, lagen zu diesem Zeitpunkt noch nicht vor.

Nachdem zahlreiche Argumente ausgetauscht waren, fand eine geheime Abstimmung über vier Anträge statt. ÖVP und Grüne beantragten jeweils alternative Verkehrslösungen statt einer Umfahrung. Die FPÖ forderte in ihrem Antrag eine Bürgerbefragung zum Thema. Die Anträge von ÖVP, Grüne und FPÖ wurden mehrheitlich abgelehnt. Folgender Antrag der SPÖ wurde mit 18 zu 7 Stimmen beschlossen:

„Die Stadtgemeinde Saalfelden beschließt die letztprojektierte Umfahrung für Saalfelden (Variante 16) mit den bestmöglichen Lärmschutzmaßnahmen (Einhausung im Bereich Gründbühel und im Siedlungsbereich – südliche Zellerstrasse, Saalach- u. Biberweg, westliche Kohlengasse) sowie Begleitmaßnahmen im Bereich Kehlbach/Haid (Kreuzungsfreie Zu- und Abfahrt, Lärmschutzmaßnahmen für die Anrainer) und ersucht das Land Salzburg, diese Umfahrung laut Regierungsbeschluss der Salzburger Landesregierung (Spätherbst 2003) umzusetzen.”
 
Foto/Text: Bernhard Pfeffer

Umfahrung oder Alternativpaket?

Verfasst von Bernhard Pfeffer | Tags: , , , , , , , , , , , , ,
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Mitte Juli fand im Congress eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema “Umfahrung oder Alternativpaket” statt. Ein voller Saal bestätigte das Interesse der Bevölkerung an diesem Thema.

Mehr als 450 Besucher kamen zum Informationsabend ins Congress.

Mehr als 450 Besucher kamen zum Informationsabend ins Congress.

Derzeit vergeht kaum eine Woche, ohne dass in Zeitungen, Radio oder Fernsehen die Umfahrungsdiskussion in Saalfelden kommentiert wird. Im Lokalteil einer Salzburger Tageszeitung hat kürzlich sogar ein Bürger aus einer oberösterreichischen Gemeinde in einem Leserbrief Stellung zur Frage „Umfahrung oder Alternativpaket in Saalfelden?“ genommen.

Informationen aus erster Hand gab es für die Besucher des von der Stadtgemeinde organisierten Informationsabends im Congress Saalfelden. Bürgermeister Günter Schied, LH Stv. Wilfried Haslauer und die zuständigen Verkehrsplaner des Landes Salzburg lieferten detaillierte Informationen über zwei Varianten zur Verkehrsberuhigung in Saalfelden. Zum einen wurde die im Jahr 2009 mehrheitlich von der Gemeindevertretung beschlossene Umfahrungsvariante Nr. 16 vorgestellt, zum anderen das im Juni 2011 von Verkehrslandesrat Haslauer vorgeschlagene Alternativpaket. Bereits bei den von Verkehrsexperten erstellten Computersimulationen, welche die Funktionsweise der Pförtnerampeln und der mehrspurigen Kreisverkehre demonstrierten, machte sich Unruhe im Saal breit und die ersten Zuhörer äußerten ihre Zweifel an der Effektivität dieses Systems. Bei den anschließenden Diskussionen bestätigte sich dann, dass an diesem Abend die Mehrheit der Besucher für eine Umfahrung war und nicht an einen Erfolg des Alternativpaketes glaubte. Ob diese Stimmung repräsentativ für die Meinung der gesamten Bevölkerung in Saalfelden war, bleibt die große Frage. Eine Frage, mit der sich die Saalfeldner Gemeindevertretung in ihrer nächsten Sitzung im Oktober beschäftigen muss. Dort soll die Entscheidung über die weitere Vorgangsweise fallen.

Detaillierte Informationen zu den beiden Verkehrslösungen finden Sie unter www.saalfelden.at. Wenn Sie Fragen zum Thema haben, können Sie diese via E-Mail (umfahrung@saalfelden.at) direkt an die Verkehrsexperten des Landes stellen.

Initiative “30 KM Zone Dorfheimerstraße”

Verfasst von Hagen5760 | Tags: , , ,
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30 KM Zone Dorfheimerstraße

30 KM Zone Dorfheimerstraße

Dringende Forderung nach 30 KM Zone Dorfheimerstraße Einfahrt Bundesstraße bis Ende Bahnhof (inkl. Verladezone)

Gerade im Zusammenhang mit den geplanten Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung bzw. Optimierung (Ampelregelung bringt mehr Verkehr in die Dorfheimerstraße) liegt der Initiative “30 KM Zone Dorfheimertraße” die enorme Problematik sehr am Herzen.  Abgesehen von der sehr negativen Entwicklung des Verkehrsaufkommens durch Schwerverkehr, Holztransporte, Altstofftransporte, Gefahrenguttransport, Urlauber und der inoffiziellen Umfahrung Saalfeldens sind die Anrainer nicht nur enormen Lärm-, Abgas- und Staubbelastungen ausgesetzt, sondern auch großen Gefahren.

Hinzu kommen geplante Bauobjekte, wie zB. das „Projekt Piffer“ (durch BM Piffer telefonisch bestätigt) parallel zur neuen Urslau. Dies verursacht weitere Verkehrsprobleme (mehr Fahrzeuge) und eine neue Ausfahrt am Nadelöhr Urslaubrücke. Das Tempolimit wird praktisch nicht eingehalten. Für jugendliche Auto- und Mopedlenker ist es zum „Sport“ geworden, über die Urslaubrücke zu rasen um dann aus der Senke herauszuspringen. Die Exekutive ist unterbesetzt und kann nach eigenen Aussagen leider nichts machen!? So möchten wir

Täglicher Stau Dorfheimerstraße

Täglicher Stau Dorfheimerstraße

die Gemeinde dringend auffordern, die notwendige 30 KM Zone auf der gesamten Dorheimerstraße ab Einfahrt Bundesstraße bis Ende Bahnhof (inkl. Ladezone) umgehend einzurichten. Ebenso muß dringend mit dem anliegenden Unternehmen (Steiner, Lagerhaus, Schößwendter, Taxi, …) und den Postbussen gesprochen werden, die mit ihren bis zu 40t schweren Lastern (weit über der Belastbarkeit der Urslaubrücke) zu schnell durch die Dorfheimerstraße donnern. Es ist mittlerweile eine unerträgliche Situation und die Anrainer der Dorfheimerstraße fühlen sich ob mangelnder Bereitschaft zum neuen Verkehrskonzept und zu einer Umfahrungslösung ein wenig missbraucht. Wenngleich bekannt ist, dass eine Umfahrung maximal 6.000 bis 8.000 Fahrzeuge von der B311 wegbringt.

Die restlichen 12.000 – 14.000 Fahrzeuge sind ein Konglomerat aus hausgemachtem Verkehr und Verkehr aus den Umliegergemeinden. Da die Nummerschilder aller einheimischen  Fahrzeuge mit ZE beginnen, ist natürlich der wahre Saalfeldner Anteil nicht wirklich feststellbar. Fakt ist allerdings, dass ein großer Anteil hausgemacht ist, da Saalfelden ein Großprojekt nach dem anderen bauen lässt (zB. Obsmarktstraße ehem. Blattlbraueri) und dabei vollkommen vergisst, dass jede neue Wohnung mindestens einen PKW mit sich bringt!!! Die Gemeinde hat hier leider seinerzeit nicht an der optimalen Unterflurtrasse unter der B311 festgehalten, jetzt ist die finazielle Not, laut LHstv. Dr. Halslauer, um ein solches Projekt zu realisieren, viel zu groß.

Umfahrung oder Alternativpaket?

Verfasst von Bernhard Pfeffer | Tags: , , , , , , , , ,
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2003 beschloss die Salzburger Landesregierung, dass Saalfelden nach Straßwalchen eine Umfahrung bekommt. Dieser Beschluss ist aufrecht. Doch nun bietet Verkehrsreferent Wilfried Haslauer eine Alternativlösung an.

16.000 Fahrzeuge fahren durchschnittlich pro Tag auf der B 311 durch Saalfelden

16.000 Fahrzeuge fahren durchschnittlich pro Tag auf der B 311 durch Saalfelden

16.000 Fahrzeuge fahren durchschnittlich pro Tag auf der B 311 durch Saalfelden. Diese Zahlen sind seit 2002 konstant. Es wird nicht wesentlich weniger, aber auch nicht mehr. Über 20.000 sind es an Spitzentagen, zum Beispiel an Samstagen in der Winter-Hauptsaison. Mit der bis vor kurzem aktuellen Umfahrungsvariante, die entlang der Saalach von Marzon bis Kehlbach führt, könnte ein Drittel des Durchzugsverkehrs vom Ortsgebiet auf die Umfahrungsstraße umgeleitet werden. Das belegen Gutachten von Verkehrsexperten. Eine Umfahrung des Ortsgebietes würde rd. 45 Mio. Euro kosten. Baubeginn wäre im Jahr 2016. Bei einem Treffen von Verkehrslandesrat Wilfried Haslauer mit der Saalfeldner Gemeindevertretung und den Pinzgauer Landtagsabgeordneten bestätigte Haslauer im Juni 2011, dass der Regierungsbeschluss aus dem Jahr 2003 aufrecht und verbindlich ist und dass eine Umfahrung Saalfelden vom Land finanziert werden kann.

Die Alternative

Das Land Salzburg bietet Saalfelden nun eine Alternative zur Umfahrung an. Ein Paket aus verschiedenen Maßnahmen, die laut Berechnungen und Simulationen eine merkbare Verkehrsentlastung für das Ortsgebiet bringen sollen. Verkehrsentlastung heißt nicht, dass weniger Fahrzeuge durch Saalfelden durchfahren würden, sondern dass jene Fahrzeuge, die durch Saalfelden fahren, das Ortsgebiet schneller passieren könnten und der innerstädtische Verkehr weniger vom Durchzugsverkehr auf der B 311 beeinträchtigt würde. Das Alternativpaket zur Ortsumfahrung könnte ab 2012 umgesetzt werden, kostet rd. 10 Mio. Euro und umfasst folgende Maßnahmen:

Pförtnerampeln

An den Ortseinfahrten der B 311 in Pabing und Saalfelden Süd würden Zählwerke in die Straße eingebaut. Ab einer Frequenz von mehr als 750 Fahrzeugen pro Stunde würden automatisch Ampeln aktiviert, die den Verkehr auf der B 311 so regeln, dass die Autos nur in Blöcken durch das Ortsgebiet fahren könnten. So hätten jene Verkehrsteilnehmer, die im Ortsgebiet über Kreisverkehre und Zufahrten auf die B 311 einbiegen bzw. die Bundesstraße queren wollen, bei den Rot-Phasen der Ampeln die Möglichkeit dies zu tun. Nach ersten Berechnungen der vom Land beauftragten Verkehrsplaner würden die Ampeln ca. 50 Sekunden rot sein und danach 40 Sekunden auf grün umschalten. Die Effektivität der Pförtnerampeln ist abhängig von der Umsetzung einer weiteren Maßnahme, dem Ausbau der Kreisverkehre.

Ausbau Kreisverkehre

Die Kreisverkehre „Interspar“ und „Moser“ würden so ausgebaut, dass ein zweispuriges Befahren möglich wäre. Beide Kreisverkehre müssten dafür auf einen Außendurchmesser von 40 m erweitert werden. Dafür wäre der Erwerb von privaten Grundflächen erforderlich.

Begegnungszonen im Zentrum

Innerörtlich würden am Stadtplatz und bei der Brandlbrücke neue Kreisverkehre errichtet. Dazwischen würden so genannte Begegnungszonen nach Schweizer Vorbild umgesetzt. Das heißt, es würde eine Tempo-30-Zone verordnet und sämtliche Zebrastreifen entfernt. Auch jener vor der Hauptschule Markt, der nach Aussagen von Experten ein wesentlicher Grund für den zähflüssigen Verkehr im Ortskern ist. Gleichzeitig würden die Rechte der Fußgänger und Radfahrer innerhalb der gesamten Begegnungszone gestärkt. Sie könnten überall und jederzeit die Fahrbahn queren, dürften jedoch die Fahrzeuge nicht unnötig behindern.

Mehr Geld für öffentlichen Verkehr

Eine Maßnahme, die tatsächlich für weniger motorisierten Individualverkehr sorgen könnte, wäre die Stärkung des öffentlichen Verkehrs im Pinzgauer Zentralraum (Bruck bis Saalfelden). Das Land würde jährlich zusätzlich 650.000 Euro in eine so genannte Linien- und Fahrplanoptimierung von Bus und Bahn stecken. Konkret wäre eine Busverbindung zwischen Saalfelden und Zell am See im Takt von 20 Minuten angedacht. Es würde auch in die Errichtung von zusätzlichen Haltestellen und Angebotsverbesserungen im Bereich der Schireisebusse investiert.

Maßnahmen im Großraum Pinzgau

Wenn sich Saalfelden gegen eine Umfahrung entscheidet, würden auch andere Pinzgauer Gemeinden davon profitieren. Das Alternativpaket des Landes umfasst nämlich die Beseitigung einer Engstelle auf der B 178 in Lofer, die Verbesserung des Knotens Lofer Nord, den Ausbau des Kreisverkehrs Bruck West und eine Verkehrsentlastung für Schüttdorf.

Öffentliche Bürgerinformation

Verfasst von Bernhard Pfeffer | Tags: , , , , , , , , , , , ,
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Am 28. April 2011 findet im Congress Saalfelden ab 19 Uhr die erste öffentliche Bürgerversammlung statt. Saalfeldner Gemeindepolitiker sprechen über die Entwicklungen der Vergangenheit und präsentieren Projekte der Zukunft. 



Was hat sich im vergangenen Jahr in Saalfelden getan und was bringt die Zukunft? Diese Fragen möchten die Stadtpolitiker bei einer öffentlichen Bürgerversammlung beantworten. Im ersten Teil der Veranstaltung stehen Kurzvorträge der Politiker am Programm. Der zweite Teil der Bürgerversammlung gehört der Bevölkerung. Die Politiker stehen für Fragen, Anregungen und Diskussionen zur Verfügung.

Vortragende & Themen

Bgm. Günter Schied (SPÖ)
- Unternehmen Stadtgemeinde
- Wirtschaft
- Kooperationen & Beteiligungen

StR Gerhard Reichkendler (SPÖ)
- Projekte im Bereich Großparkplatz
- Gestaltung Ortszentrum Ost (Altes Bauhofareal und Umgebung)
- Baulandsicherungsmodelle

StR Thomas Schweighart (FPÖ)
- Innerstädtisches Verkehrskonzept
- Nord-Süd Umfahrung
- Öffentlicher Verkehr
- Fußgänger, Radfahrer

Vizebgm. Erich Rohrmoser (SPÖ)
- Seniorenwohnanlage Farmach
- Soziales Wohnen/Betreubares Wohnen
- Hilfs- und Sozialdienste
- Kinderbetreuung
- Jugend

Vizebgm. Wolfgang Grießner (ÖVP)
- Naturschutz
- Klimabündnis
- e5-Programm
- Energierelevante Gemeindeförderungen

StR Günter Rothart (SPÖ)
- Einnahmen der Stadtgemeinde
- Ausgaben der Stadtgemeinde
- Schuldenstand und Rücklagen
- Geplante Investitionen

StR Helmut Hinterseer (SPÖ)
- Sportvereine
- Öffentliche Subventionen
- Erfolge Saalfeldner Sportler
- Sportveranstaltungen
- Infrastrukturprojekte der Zukunft

StR Paul Kendlbacher (ÖVP)
- Kulturbudget
- Öffentliche Subventionen
- Kulturinitiativen in Saalfelden
- Kulturelle Zukunftsprojekte

Leistbares Bauland für junge Paare

Verfasst von Bernhard Pfeffer | Tags: , , , , , , , , , , , ,
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Für viele junge Paare ist der Traum vom eigenen Haus nur mehr über Baulandsicherungsmodelle realisierbar. Vor kurzem wurden von der Stadtgemeinde 26 Grundstücke an junge Gemeindebürger vergeben.

 

Einheimische Familien können ihren Traum vom Eigenheim verwirklichen.

Einheimische Familien können ihren Traum vom Eigenheim verwirklichen.



Auffallend viele strahlende Gesichter sah man Ende März im Stadtamt Saalfelden. Der Grund: 26 junge Paare bekamen die Zusage für ein Baulandsicherungsgrundstück. 12 Parzellen wurden im Bereich Obsmarkt vergeben, neun Grundstücke standen in der Ortschaft Haid zur Verfügung und fünf Bauplätze wechseln in Dorfheim den Besitzer. Saalfelden nimmt beim Angebot von leistbaren Grundstücken nicht nur eine Vorreiterrolle bei der Anzahl der Baulandsicherungsmodelle ein, sondern ist auch preislich die günstigste Gemeinde der Region. Die kürzlich vergebenen Grundstücke im Bereich Obsmarkt, also in ruhiger Lage rund zehn Gehminuten vom Zentrum entfernt, werden aufgeschlossen um 100 Euro pro m² verkauft. Zum Vergleich: Die Gemeinde Leogang vergibt Baulandgrundstücke um rd. 150 Euro pro m², in Maria Alm liegen die Preise zwischen 164 und 194 Euro und die Stadtgemeinde Zell am See hat sich für ein Modell, das derzeit in Vorbereitung ist, 150 Euro pro m² als Ziel gesteckt. In Saalbach mussten Interessenten beim letzten Baulandsicherungsmodell 250 Euro für einen Quadratmeter aufbringen.

Bei der Vergabe der Grundstücke kommen einheitliche Richtlinien zur Anwendung, die von der Gemeindevertretung beschlossen wurden. Die Bewerber müssen volljährig sein und seit länger als drei Jahren in Saalfelden gemeldet sein bzw. zu einem früheren Zeitpunkt drei Jahre lang den Hauptwohnsitz in der Stadtgemeinde gehabt haben. Auch Personen, die seit mehr als drei Jahren in Saalfelden berufstätig sind, erfüllen die Kriterien. Bei der Zuweisung der Grundstücke werden Familien mit Kindern bzw. wachsende Familien und verheiratete Paare bevorzugt. Die aktuelle Vergabe der Baulandgrundstücke erfolgte mit Zustimmung des Bürgermeisters und der Fraktionsobmänner bzw. -frauen aller politischen Parteien.

Der Vergabe von Grundstücken durch die Gemeinde gehen zahlreiche Verhandlungen und aufwändige Behördenverfahren voraus. „Man muss ca. drei Jahre rechnen, bis die ersten aufgeschlossenen Parzellen vergeben werden können“, so Stefan Magg vom Stadtbauamt. „Bei den Grundstücken im Bereich Obsmarkt musste das Räumliche Entwicklungskonzept abgeändert werden, bevor eine Umwidmung von Grünland in Bauland möglich war. Weiters war die Erstellung eines Bebauungsplanes mit Einteilung der Grundstücke notwendig. Das alles kann natürlich nur im Einvernehmen mit den Grundeigentümern erfolgen.“ Die Stadtgemeinde bedankt sich bei den Grundeigentümern für die konstruktive Zusammenarbeit und das Verständnis für die Bestrebungen der Stadtgemeinde, leistbares Bauland für junge Familien zur Verfügung zu stellen.

Stimmen der angehenden Bauherren und -frauen

“Meine Frau Claudia und ich waren drei Jahre lang auf der Suche nach einem passenden und leistbaren Grundstück. Vor fünf Monaten kam unser Sohn Roland zur Welt. Wir sind froh, dass wir uns jetzt ein Eigenheim schaffen können.” David Altacher, 31, Sozialpädagoge

“Saalfelden ist für uns der ideale Platz, um eine Familie zu gründen. Der Ort bietet viele Schulen, sehr gute Infrastruktur und hohe Lebensqualität. Ohne das Baulandsicherungsmodell der Stadtgemeinde wäre unser Traum vom eigenen Haus schwer realisierbar.” Elisabeth Eibensteiner, 28, Bürokauffrau

“Uns fällt ein Stein vom Herzen, dass wir jetzt ein passendes Grundstück gefunden haben. Über einen Privatkauf wäre das Vorhaben sehr schwer finanzierbar gewesen. Nun können wir unsere Wohnsituation verändern und mit der Familienplanung beginnen.” Andreas Steger, 38, Zimmerer

Stadtplatz-Kreisverkehr auf Eis gelegt

Verfasst von Bernhard Pfeffer | Tags: , , , , , , ,
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Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. So geschehen bei der Planung des Kreisverkehrs am Stadtplatz.

 

Trendwende beim Land: Nun ist ein Kreisverkehr mit 20 m Durchmesser doch nicht mehr bewilligungsfähig.

Trendwende beim Land: Nun ist ein Kreisverkehr mit 20 m Durchmesser nicht mehr bewilligungsfähig.



Das Stadtblatt hat in der Februar-Ausgabe über die kommenden Baustellen im Ortskern von Saalfelden berichtet. Unter anderem auch über die geplante Errichtung eines Kreisverkehrs am Stadtplatz. In der Zwischenzeit hat sich die Situation verändert. Der Stadtplatz wird zwar ab 26. April wie angekündigt saniert und neu gestaltet, Kreisverkehr kommt aber vorerst keiner.

Vor zwei Jahren wurde ein Innsbrucker Verkehrsplaner von der Stadtgemeinde und dem Land Salzburg beauftragt, eine Verkehrsoptimierung und in Folge eine Verkehrsraumgestaltung für den Bereich zwischen Stadtplatz und Brandlbrücke auszuarbeiten. Als erster Schritt der Umsetzung sollte der Stadtplatz gemäß den Prinzipien des so genannten „Schweizer Modelles“ neu gestaltet werden – mitsamt eines Kreisverkehres. In mehreren Besprechungen wurde von den mit der Planung befassten Verkehrstechnikern und den Sachverständigen der Abteilung „Verkehrsplanung“ des Landes Salzburg die Errichtung eines Kreisverkehrs mit einem Durchmesser von 20 m mit überfahrbarer Mittelinsel empfohlen und für machbar erklärt. Daraufhin hat die Stadtgemeinde die Detailplanungen für den Kreisverkehr und den Stadtplatz ausgeschrieben und in Folge an ein Saalfeldner Planungsbüro vergeben. Nach Einreichung des Detailprojektes beim Land Salzburg – also bei den Fachbeamten, die im Vorfeld mit dem Projekt befasst waren und eine Umsetzung empfoh-

len haben – wurde der Stadtgemeinde in drei Zeilen mitgeteilt, dass der Kreisverkehr aus sicherheitstechnischen Gründen nicht machbar sei. Wirtschaftshof-Leiter Kurt Binder: „Uns ist bis jetzt noch nicht klar, welche neuen Erkenntnisse die Beamten des Landes dazu bewogen haben, einer Errichtung des geplanten Kreisverkehrs nun doch nicht zuzustimmen. Nun wird seitens des Landes ein Kreis mit 26 m Durchmesser und ohne überfahrbaren Mittelkreis gefordert. Diese Variante ist auf Grund der Platzverhältnisse derzeit nicht umsetzbar.“

Was nun?

Auf Grund der neuen Situation wurde in kurzer Zeit die bestehende T-Kreuzung so umgeplant, dass künftig mehr Platz für den Fließverkehr zur Verfügung stehen wird. Am 26. April wird mit den Arbeiten am Stadtplatz begonnen. Bei der Neugestaltung des Platzes setzt man auf durchgehende Flächen statt Gehsteigkanten. Um den Platz künftig noch besser für Veranstaltungen (Jazz Festival, Saalfeldner Messe usw.) nutzen zu können, erfolgt die Bepflanzung in mobilen, modernen Gefäßen. Ab 17. Juni 2011 wird der Stadtplatz wieder für den gesamten Verkehr nutzbar sein.