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Umfahrung oder Alternativpaket?

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2003 beschloss die Salzburger Landesregierung, dass Saalfelden nach Straßwalchen eine Umfahrung bekommt. Dieser Beschluss ist aufrecht. Doch nun bietet Verkehrsreferent Wilfried Haslauer eine Alternativlösung an.

16.000 Fahrzeuge fahren durchschnittlich pro Tag auf der B 311 durch Saalfelden

16.000 Fahrzeuge fahren durchschnittlich pro Tag auf der B 311 durch Saalfelden

16.000 Fahrzeuge fahren durchschnittlich pro Tag auf der B 311 durch Saalfelden. Diese Zahlen sind seit 2002 konstant. Es wird nicht wesentlich weniger, aber auch nicht mehr. Über 20.000 sind es an Spitzentagen, zum Beispiel an Samstagen in der Winter-Hauptsaison. Mit der bis vor kurzem aktuellen Umfahrungsvariante, die entlang der Saalach von Marzon bis Kehlbach führt, könnte ein Drittel des Durchzugsverkehrs vom Ortsgebiet auf die Umfahrungsstraße umgeleitet werden. Das belegen Gutachten von Verkehrsexperten. Eine Umfahrung des Ortsgebietes würde rd. 45 Mio. Euro kosten. Baubeginn wäre im Jahr 2016. Bei einem Treffen von Verkehrslandesrat Wilfried Haslauer mit der Saalfeldner Gemeindevertretung und den Pinzgauer Landtagsabgeordneten bestätigte Haslauer im Juni 2011, dass der Regierungsbeschluss aus dem Jahr 2003 aufrecht und verbindlich ist und dass eine Umfahrung Saalfelden vom Land finanziert werden kann.

Die Alternative

Das Land Salzburg bietet Saalfelden nun eine Alternative zur Umfahrung an. Ein Paket aus verschiedenen Maßnahmen, die laut Berechnungen und Simulationen eine merkbare Verkehrsentlastung für das Ortsgebiet bringen sollen. Verkehrsentlastung heißt nicht, dass weniger Fahrzeuge durch Saalfelden durchfahren würden, sondern dass jene Fahrzeuge, die durch Saalfelden fahren, das Ortsgebiet schneller passieren könnten und der innerstädtische Verkehr weniger vom Durchzugsverkehr auf der B 311 beeinträchtigt würde. Das Alternativpaket zur Ortsumfahrung könnte ab 2012 umgesetzt werden, kostet rd. 10 Mio. Euro und umfasst folgende Maßnahmen:

Pförtnerampeln

An den Ortseinfahrten der B 311 in Pabing und Saalfelden Süd würden Zählwerke in die Straße eingebaut. Ab einer Frequenz von mehr als 750 Fahrzeugen pro Stunde würden automatisch Ampeln aktiviert, die den Verkehr auf der B 311 so regeln, dass die Autos nur in Blöcken durch das Ortsgebiet fahren könnten. So hätten jene Verkehrsteilnehmer, die im Ortsgebiet über Kreisverkehre und Zufahrten auf die B 311 einbiegen bzw. die Bundesstraße queren wollen, bei den Rot-Phasen der Ampeln die Möglichkeit dies zu tun. Nach ersten Berechnungen der vom Land beauftragten Verkehrsplaner würden die Ampeln ca. 50 Sekunden rot sein und danach 40 Sekunden auf grün umschalten. Die Effektivität der Pförtnerampeln ist abhängig von der Umsetzung einer weiteren Maßnahme, dem Ausbau der Kreisverkehre.

Ausbau Kreisverkehre

Die Kreisverkehre „Interspar“ und „Moser“ würden so ausgebaut, dass ein zweispuriges Befahren möglich wäre. Beide Kreisverkehre müssten dafür auf einen Außendurchmesser von 40 m erweitert werden. Dafür wäre der Erwerb von privaten Grundflächen erforderlich.

Begegnungszonen im Zentrum

Innerörtlich würden am Stadtplatz und bei der Brandlbrücke neue Kreisverkehre errichtet. Dazwischen würden so genannte Begegnungszonen nach Schweizer Vorbild umgesetzt. Das heißt, es würde eine Tempo-30-Zone verordnet und sämtliche Zebrastreifen entfernt. Auch jener vor der Hauptschule Markt, der nach Aussagen von Experten ein wesentlicher Grund für den zähflüssigen Verkehr im Ortskern ist. Gleichzeitig würden die Rechte der Fußgänger und Radfahrer innerhalb der gesamten Begegnungszone gestärkt. Sie könnten überall und jederzeit die Fahrbahn queren, dürften jedoch die Fahrzeuge nicht unnötig behindern.

Mehr Geld für öffentlichen Verkehr

Eine Maßnahme, die tatsächlich für weniger motorisierten Individualverkehr sorgen könnte, wäre die Stärkung des öffentlichen Verkehrs im Pinzgauer Zentralraum (Bruck bis Saalfelden). Das Land würde jährlich zusätzlich 650.000 Euro in eine so genannte Linien- und Fahrplanoptimierung von Bus und Bahn stecken. Konkret wäre eine Busverbindung zwischen Saalfelden und Zell am See im Takt von 20 Minuten angedacht. Es würde auch in die Errichtung von zusätzlichen Haltestellen und Angebotsverbesserungen im Bereich der Schireisebusse investiert.

Maßnahmen im Großraum Pinzgau

Wenn sich Saalfelden gegen eine Umfahrung entscheidet, würden auch andere Pinzgauer Gemeinden davon profitieren. Das Alternativpaket des Landes umfasst nämlich die Beseitigung einer Engstelle auf der B 178 in Lofer, die Verbesserung des Knotens Lofer Nord, den Ausbau des Kreisverkehrs Bruck West und eine Verkehrsentlastung für Schüttdorf.

Öffentliche Bürgerinformation

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Am 28. April 2011 findet im Congress Saalfelden ab 19 Uhr die erste öffentliche Bürgerversammlung statt. Saalfeldner Gemeindepolitiker sprechen über die Entwicklungen der Vergangenheit und präsentieren Projekte der Zukunft. 



Was hat sich im vergangenen Jahr in Saalfelden getan und was bringt die Zukunft? Diese Fragen möchten die Stadtpolitiker bei einer öffentlichen Bürgerversammlung beantworten. Im ersten Teil der Veranstaltung stehen Kurzvorträge der Politiker am Programm. Der zweite Teil der Bürgerversammlung gehört der Bevölkerung. Die Politiker stehen für Fragen, Anregungen und Diskussionen zur Verfügung.

Vortragende & Themen

Bgm. Günter Schied (SPÖ)
- Unternehmen Stadtgemeinde
- Wirtschaft
- Kooperationen & Beteiligungen

StR Gerhard Reichkendler (SPÖ)
- Projekte im Bereich Großparkplatz
- Gestaltung Ortszentrum Ost (Altes Bauhofareal und Umgebung)
- Baulandsicherungsmodelle

StR Thomas Schweighart (FPÖ)
- Innerstädtisches Verkehrskonzept
- Nord-Süd Umfahrung
- Öffentlicher Verkehr
- Fußgänger, Radfahrer

Vizebgm. Erich Rohrmoser (SPÖ)
- Seniorenwohnanlage Farmach
- Soziales Wohnen/Betreubares Wohnen
- Hilfs- und Sozialdienste
- Kinderbetreuung
- Jugend

Vizebgm. Wolfgang Grießner (ÖVP)
- Naturschutz
- Klimabündnis
- e5-Programm
- Energierelevante Gemeindeförderungen

StR Günter Rothart (SPÖ)
- Einnahmen der Stadtgemeinde
- Ausgaben der Stadtgemeinde
- Schuldenstand und Rücklagen
- Geplante Investitionen

StR Helmut Hinterseer (SPÖ)
- Sportvereine
- Öffentliche Subventionen
- Erfolge Saalfeldner Sportler
- Sportveranstaltungen
- Infrastrukturprojekte der Zukunft

StR Paul Kendlbacher (ÖVP)
- Kulturbudget
- Öffentliche Subventionen
- Kulturinitiativen in Saalfelden
- Kulturelle Zukunftsprojekte

Leistbares Bauland für junge Paare

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Für viele junge Paare ist der Traum vom eigenen Haus nur mehr über Baulandsicherungsmodelle realisierbar. Vor kurzem wurden von der Stadtgemeinde 26 Grundstücke an junge Gemeindebürger vergeben.

 

Einheimische Familien können ihren Traum vom Eigenheim verwirklichen.

Einheimische Familien können ihren Traum vom Eigenheim verwirklichen.



Auffallend viele strahlende Gesichter sah man Ende März im Stadtamt Saalfelden. Der Grund: 26 junge Paare bekamen die Zusage für ein Baulandsicherungsgrundstück. 12 Parzellen wurden im Bereich Obsmarkt vergeben, neun Grundstücke standen in der Ortschaft Haid zur Verfügung und fünf Bauplätze wechseln in Dorfheim den Besitzer. Saalfelden nimmt beim Angebot von leistbaren Grundstücken nicht nur eine Vorreiterrolle bei der Anzahl der Baulandsicherungsmodelle ein, sondern ist auch preislich die günstigste Gemeinde der Region. Die kürzlich vergebenen Grundstücke im Bereich Obsmarkt, also in ruhiger Lage rund zehn Gehminuten vom Zentrum entfernt, werden aufgeschlossen um 100 Euro pro m² verkauft. Zum Vergleich: Die Gemeinde Leogang vergibt Baulandgrundstücke um rd. 150 Euro pro m², in Maria Alm liegen die Preise zwischen 164 und 194 Euro und die Stadtgemeinde Zell am See hat sich für ein Modell, das derzeit in Vorbereitung ist, 150 Euro pro m² als Ziel gesteckt. In Saalbach mussten Interessenten beim letzten Baulandsicherungsmodell 250 Euro für einen Quadratmeter aufbringen.

Bei der Vergabe der Grundstücke kommen einheitliche Richtlinien zur Anwendung, die von der Gemeindevertretung beschlossen wurden. Die Bewerber müssen volljährig sein und seit länger als drei Jahren in Saalfelden gemeldet sein bzw. zu einem früheren Zeitpunkt drei Jahre lang den Hauptwohnsitz in der Stadtgemeinde gehabt haben. Auch Personen, die seit mehr als drei Jahren in Saalfelden berufstätig sind, erfüllen die Kriterien. Bei der Zuweisung der Grundstücke werden Familien mit Kindern bzw. wachsende Familien und verheiratete Paare bevorzugt. Die aktuelle Vergabe der Baulandgrundstücke erfolgte mit Zustimmung des Bürgermeisters und der Fraktionsobmänner bzw. -frauen aller politischen Parteien.

Der Vergabe von Grundstücken durch die Gemeinde gehen zahlreiche Verhandlungen und aufwändige Behördenverfahren voraus. „Man muss ca. drei Jahre rechnen, bis die ersten aufgeschlossenen Parzellen vergeben werden können“, so Stefan Magg vom Stadtbauamt. „Bei den Grundstücken im Bereich Obsmarkt musste das Räumliche Entwicklungskonzept abgeändert werden, bevor eine Umwidmung von Grünland in Bauland möglich war. Weiters war die Erstellung eines Bebauungsplanes mit Einteilung der Grundstücke notwendig. Das alles kann natürlich nur im Einvernehmen mit den Grundeigentümern erfolgen.“ Die Stadtgemeinde bedankt sich bei den Grundeigentümern für die konstruktive Zusammenarbeit und das Verständnis für die Bestrebungen der Stadtgemeinde, leistbares Bauland für junge Familien zur Verfügung zu stellen.

Stimmen der angehenden Bauherren und -frauen

“Meine Frau Claudia und ich waren drei Jahre lang auf der Suche nach einem passenden und leistbaren Grundstück. Vor fünf Monaten kam unser Sohn Roland zur Welt. Wir sind froh, dass wir uns jetzt ein Eigenheim schaffen können.” David Altacher, 31, Sozialpädagoge

“Saalfelden ist für uns der ideale Platz, um eine Familie zu gründen. Der Ort bietet viele Schulen, sehr gute Infrastruktur und hohe Lebensqualität. Ohne das Baulandsicherungsmodell der Stadtgemeinde wäre unser Traum vom eigenen Haus schwer realisierbar.” Elisabeth Eibensteiner, 28, Bürokauffrau

“Uns fällt ein Stein vom Herzen, dass wir jetzt ein passendes Grundstück gefunden haben. Über einen Privatkauf wäre das Vorhaben sehr schwer finanzierbar gewesen. Nun können wir unsere Wohnsituation verändern und mit der Familienplanung beginnen.” Andreas Steger, 38, Zimmerer

Stadtplatz-Kreisverkehr auf Eis gelegt

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Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. So geschehen bei der Planung des Kreisverkehrs am Stadtplatz.

 

Trendwende beim Land: Nun ist ein Kreisverkehr mit 20 m Durchmesser doch nicht mehr bewilligungsfähig.

Trendwende beim Land: Nun ist ein Kreisverkehr mit 20 m Durchmesser nicht mehr bewilligungsfähig.



Das Stadtblatt hat in der Februar-Ausgabe über die kommenden Baustellen im Ortskern von Saalfelden berichtet. Unter anderem auch über die geplante Errichtung eines Kreisverkehrs am Stadtplatz. In der Zwischenzeit hat sich die Situation verändert. Der Stadtplatz wird zwar ab 26. April wie angekündigt saniert und neu gestaltet, Kreisverkehr kommt aber vorerst keiner.

Vor zwei Jahren wurde ein Innsbrucker Verkehrsplaner von der Stadtgemeinde und dem Land Salzburg beauftragt, eine Verkehrsoptimierung und in Folge eine Verkehrsraumgestaltung für den Bereich zwischen Stadtplatz und Brandlbrücke auszuarbeiten. Als erster Schritt der Umsetzung sollte der Stadtplatz gemäß den Prinzipien des so genannten „Schweizer Modelles“ neu gestaltet werden – mitsamt eines Kreisverkehres. In mehreren Besprechungen wurde von den mit der Planung befassten Verkehrstechnikern und den Sachverständigen der Abteilung „Verkehrsplanung“ des Landes Salzburg die Errichtung eines Kreisverkehrs mit einem Durchmesser von 20 m mit überfahrbarer Mittelinsel empfohlen und für machbar erklärt. Daraufhin hat die Stadtgemeinde die Detailplanungen für den Kreisverkehr und den Stadtplatz ausgeschrieben und in Folge an ein Saalfeldner Planungsbüro vergeben. Nach Einreichung des Detailprojektes beim Land Salzburg – also bei den Fachbeamten, die im Vorfeld mit dem Projekt befasst waren und eine Umsetzung empfoh-

len haben – wurde der Stadtgemeinde in drei Zeilen mitgeteilt, dass der Kreisverkehr aus sicherheitstechnischen Gründen nicht machbar sei. Wirtschaftshof-Leiter Kurt Binder: „Uns ist bis jetzt noch nicht klar, welche neuen Erkenntnisse die Beamten des Landes dazu bewogen haben, einer Errichtung des geplanten Kreisverkehrs nun doch nicht zuzustimmen. Nun wird seitens des Landes ein Kreis mit 26 m Durchmesser und ohne überfahrbaren Mittelkreis gefordert. Diese Variante ist auf Grund der Platzverhältnisse derzeit nicht umsetzbar.“

Was nun?

Auf Grund der neuen Situation wurde in kurzer Zeit die bestehende T-Kreuzung so umgeplant, dass künftig mehr Platz für den Fließverkehr zur Verfügung stehen wird. Am 26. April wird mit den Arbeiten am Stadtplatz begonnen. Bei der Neugestaltung des Platzes setzt man auf durchgehende Flächen statt Gehsteigkanten. Um den Platz künftig noch besser für Veranstaltungen (Jazz Festival, Saalfeldner Messe usw.) nutzen zu können, erfolgt die Bepflanzung in mobilen, modernen Gefäßen. Ab 17. Juni 2011 wird der Stadtplatz wieder für den gesamten Verkehr nutzbar sein.

Es tut sich was im Zentrum

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Wichtige Impulse für eine nachhaltige Entwicklung im Ortszentrum: Der Stadtplatz-Kreisverkehr und der Neubau der Rindlerbrücke (Candido).

 

Am Stadtplatz wird ein neuer Kreisverkehr errichtet (Fotomontage).

Am Stadtplatz wird ein neuer Kreisverkehr errichtet (Fotomontage).

 

Um den Verkehr im Ortszentrum zu entflechten, wird heuer ein Kreisverkehr am Stadtplatz errichtet, der in weiterer Folge eine Zufahrt über die Söllnergründe zum Großparkplatz ermöglicht. Dieses Vorhaben stellt den ersten Schritt für die Umsetzung des so genannten „Berner Modelles“ dar. Im Zuge der Arbeiten wird auch eine Neugestaltung des Stadtplatzes vorgenommen. Vor allem hinsichtlich der Oberflächenbeschaffenheit ist der Platz in sehr schlechtem Zustand.

Der zweite bauliche Eingriff betrifft die 1951 errichtete Rindlerbrücke im Bereich Modehaus Candido. Das Land Salzburg ersetzt die 60 Jahre alte Brücke durch ein neues Bauwerk. Dieser Schritt ist aus Sicherheitsgründen nicht mehr aufschiebbar. Die Maßnahmen werden mit dem Hochwasserschutzprojekt Urslau verknüpft. So erfolgt gleichzeitig eine Tieferlegung der Flusssohle und die Erneuerung der Ufersicherungen.

Die Umsetzung der Infrastrukturprojekte wird sich positiv auf die innerstädtische Verkehrssituation und die Hochwassersicherheit auswirken. Während der Bauzeit kommt es naturgemäß zu Belastungen für Anrainer, Betriebe und Verkehrsteilnehmer. Stadtgemeinde und Bautechniker haben bei der Planung der Projekte vor allem die Wünsche der anliegenden Betriebe berücksichtigt, um baustellenbedingte Umsatzrückgänge möglichst gering zu halten. Weiters wurden Vertreter von Stadtmarketing, Tourismus, Polizei und Land Salzburg in die Erstellung des Bauzeitplanes miteingebunden. Ausgehend von den bereits festgelegten Terminen für die Großveranstaltungen Jazz Festival und Stadtmesse sowie von witterungsbedingten Einschränkungen, ist der zeitliche Spielraum für die Abwicklung der zwei Baustellen jedoch begrenzt.

Die Baumaßnahmen stellen wichtige Schritte für eine positive Entwicklung des Ortszentrums dar. Wir bitten daher alle Betroffenen um Verständnis, dass es während der Bauphasen zu Lärmbelästigungen und Verkehrsverzögerungen kommen wird.

Verkehrssperren Sommer 2011 

Kreisverkehr und Neugestaltung Stadtplatz
Bauzeit: Ende April bis 17. Juni 2011
Die Durchfahrt über den Stadtplatz ist während der gesamten Bauzeit für den Autoverkehr gesperrt. Die Bahnhofstraße wird für ca. zwei Wochen gesperrt, in der restlichen Zeit treten nur kurze Behinderungen auf.

Neubau Rindlerbrücke (Candido)
Bauzeit: 20. Juni bis 19. August 2011
Während der Bauzeit ist die Durchfahrt auf der B 164 für den Autoverkehr gesperrt. Für Fußgänger und Radfahrer wird eine Behelfsbrücke errichtet.



Autoren: Kurt Binder/Bernhard Pfeffer
Bild: Bernhard Pfeffer

Mitreden und um 100 Euro einkaufen gehen!

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Saalfelden ist nun seit 10 Jahren eine Stadt. Einiges hat sich geändert, anderes ist gleich geblieben. Schreiben Sie uns, welche Veränderungen und Neuerungen Ihnen gut gefallen in Ihrer Heimatstadt. Wo ist Saalfelden auf dem richtigen Weg? Schreiben Sie uns aber auch, was Sie in Saalfelden vermissen und wo Ihrer Meinung nach Handlungsbedarf besteht in der Stadt am Steinernen Meer. Die interessantesten Lesermeinungen werden im September 2010 in der Stadtblatt-Sonderausgabe „10 Jahre Stadt“ veröffentlicht. Wenn Sie Ihren Kommentar im Stadtblatt wiederfinden, nehmen Sie an der Verlosung einer Saalfelden Card mit 100 Euro Einkaufsgutschein teil! Meinungen einfach nachfolgend als Kommentar posten! Bitte vollständigen Namen und Alter dazuschreiben. Maximaler Umfang: 1000 Zeichen (mit Leerzeichen).

Kneippanlage für Kindergartenkinder

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“Wenn Kinder durchs Wasser sich abgehärtet haben, werden sie auch später ihre Gesundheit bewahren”, prognostizierte der Wissenschaftler Sebastian Kneipp bereits im 19. Jahrhundert. Die Schützlinge des Kindergartens Lenzing haben seit kurzem ihre eigene Kneippanlage im Garten, mit der sie ihre Abwehrkräfte stärken können. Möglich machte dies ein Projekt der HTL Saalfelden. Insgesamt sechs Klassen der Fachrichtung Bautechnik setzten das Bauvorhaben – von der Planung bis zur Fertigstellung – gemeinsam mit dem Betreuer-Team des Lehrbauhofes um. “Es war uns wichtig, eine Anlage zu bauen, die nach der Fertigstellung auch genutzt wird. Die Schülerinnen und Schüler lernten viele Arbeitsschritte in der Praxis kennen”, so Bauhof-Leiter Christian Bachmann. Die Idee kam von Sabine Radacher vom Kindergarten Lenzing, die mit ihren Kindern schon seit Jahren kneippt. “Ich habe vor einiger Zeit in Gegenwart eines HTL-Lehrers laut über eine eigene Kneippanlage nachgedacht. Und der hat unseren Wunsch an die Schule weitergeleitet. So ist das Projekt entstanden”, erinnert sich die Kindergartenpädagogin. Die Baumaterialien wurden von der Stadtgemeinde Saalfelden zur Verfügung gestellt.
Bei der Einweihungsfeier dankten die Kindergartenkinder den HTL-Schülern für die Errichtung der Anlage mit einem kleinen Sommertheater und Kaffee und Kuchen. Kooperator Thomas Bergner segnete das Kneippbecken. Bürgermeister Günter Schied bedankte sich ebenfalls bei den engagierten Schülern und Betreuern und ließ sich von den Kindergartenkindern die richtige Nutzung des Kneippbeckens erklären.

Einweihungsrunde von Bürgermeister Günter Schied

Einweihungsrunde von Bürgermeister Günter Schied

 Bild: Bernhard Pfeffer

Girls’ Day

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Wie fertigt ein Goldschmied seine Ringe? Was macht ein Mechaniker? Wie ist es, in einem Labor zu arbeiten? Am Girls‘ Day 2010 konnten Mädchen zwischen 10 und 16 Jahren die verschiedensten Berufsbilder kennenlernen. Natürlich auch jene, die traditionellerweise von Männern dominiert werden.

Auch die Stadtgemeinde Saalfelden beteiligte sich am Girls‘ Day und lud Schülerinnen der 3. Klasse der Hauptschule Markt ein, einen Tag im Wirtschaftshof mitzuarbeiten. Am Vormittag waren Monika (12), Christina (12) und Daniela (14) mit „Stadtmaler“ Alois Neuhauser unterwegs. Der Auftrag: Zaun und Spielgeräte des Kinderspielplatzes Lusgründe neu streichen. Die Mädchen waren mit Freude dabei und zeigten Talent beim Umgang mit dem Pinsel. Alois Neuhauser: „Für mich waren die drei Schnupperlehrlinge eine große Hilfe und es machte Spaß, ihnen Einblick in meine vielseitige Arbeit zu gewähren“. Die zweite Tageshälfte verbrachten die Hauptschülerinnen in der KfZ-Werkstatt des Wirtschaftshofes. Mechanikermeister Thomas Grill klärte Sie über das Innenleben der Kommunalfahrzeuge auf und ließ sie natürlich auch selbst Hand anlegen. Beim Ölwechsel und Tauschen eines LKW Scheinwerfers konnten die Mädchen erstmals richtige Werkstattluft schnuppern.

„Wir haben Interesse an einer Lehre in einem handwerklichen Beruf. Der Girls‘ Day ist eine gute Gelegenheit, um einen Einblick in die Arbeitswelt zu bekommen“, sind sich die Schülerinnen einig.

 v.l. Monika, Alois Neuhauser, Christina, Daniela, Mag. Iris Unterluggauer