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Auf der Suche nach einem Profil

Verfasst von Bernhard Pfeffer | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , ,
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Für was stehen wir? Was sind unsere Stärken? Was unterscheidet uns von anderen? Diese und weitere Fragen möchte die Saalfelden Leogang Touristik (SALE) gemeinsam mit der Bevölkerung beantworten.


Jeder Mensch hat verschiedene Talente und Fähigkeiten, die ihn ausmachen. Die Summe aller Talente und Fähigkeiten ergeben den Charakter eines Menschen – in sich völlig einzigartig. Genau gleich verhält es sich bei einer Regionsmarke oder Destination. Die einzelnen Talente und Fähigkeiten, die historischen Stärken und Wurzeln zeichnen das Profil einer Feriendestination. Das Profil der Ferienregion Saalfelden Leogang ist derzeit sehr breit aufgestellt, für den Urlauber teils schwer erkennbar. Das möchten die heimischen Touristiker gemeinsam mit der Beratungsfirma Brand:Trust ändern.

Die Schritte zur Marke

Der erste Teil der Markenentwicklung besteht darin, die Talente und Fähigkeiten von Saalfelden Leogang zu finden. Tourismusobmann Hannes Riedlsperger beschreibt die Vorgehensweise: „Wir werden ca. 40 Menschen aus der Region befragen, wo sie die Stärken ihrer Heimatgemeinden sehen. Vom Bürgermeister zum Landwirt, vom Schilehrer zum Händler, vom Pensionisten zum Hotelier – Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Lagern sollen zu Wort kommen. Weiters werden bestehende Aufzeichnungen, Konzepte und Studien durchforstet. Am Ende werden alle Mosaiksteinchen zusammengetragen und zu Markenkernwerten (Charakter/Spitzenleistungen) verdichtet.“

Im zweiten Teil des Projektes werden Stammgäste und Besitzer von Zweitwohnungen zur Ferienregion befragt. „Spannend und sehr wichtig ist für uns auch die Sichtweise zur Region durch unsere langjährigen Gäste“, so der Tourismusobmann. „Weiters werden wir den Tourismusmarkt analysieren, um zu sehen, wo wir uns vom Mitbewerb abheben können. Auf Basis aller erhobenen Daten und einer sechsteiligen Workshop-Reihe mit dem Projektteam wird sich dann die Marken- und Regionspositionierung für Saalfelden Leogang herauskristallisieren. Dieses Ergebnis wird uns zeigen, worauf wir uns künftig konzentrieren müssen, eben das, was die Region ausmacht. Gleichzeitig werden sich aber auch Grenzen abheben, Grenzen, die wir einhalten müssen um authentisch zu bleiben. Es ist der Leitweg, der uns zeigt, wie künftig unser Tun und Handeln ausgerichtet ist, eben wie unsere Region die Dinge auf ihre Art und Weise anpacken muss.“

Erfolg nur mit der Bevölkerung

Nach Abschluss der Strategieentwicklung, bei der die Bürger miteinbezogen werden, liegt der Schwerpunkt der Markenentwicklung natürlich auf der Umsetzung. Wichtig ist, dass sich die Bevölkerung mit dem Konzept und der Marke identifizieren kann. Daher wird es im Anschluss regelmäßige Diskussionsrunden, Markenschulungen und Workshops geben, bei denen sich Bürger aktiv miteinbringen können. Hannes Riedlsperger ist sich sicher: „Wenn die Marke und deren Werte von der Bevölkerung mitgetragen werden, ist Saalfelden Leogang auf dem besten Weg, künftige Herausforderungen erfolgreich zu meistern. Mit unseren eigenen Markenwerten sind wir auf dem besten Weg zur Entwicklung eines authentischen Tourismus, darauf aufbauend einer florierenden wirtschaftlichen Entwicklung mit der Bedachtnahme auf eine intakte Umwelt.“

Kein Wechsel an der Spitze

Geschäftsführer Stefan Pühringer bleibt weiterhin in seiner Position und wird die SALE auf dem Weg der Markenentwicklung durchgehend begleiten.

Text/Bild: Bernhard Pfeffer

Die Zukunft des Straßenfestes

Verfasst von Bernhard Pfeffer | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , ,
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Zum 19. Mal fand das Straßenfest heuer statt. Derzeit wird diskutiert, wer die Veranstaltung in den nächsten Jahren in welcher Form organisiert.

Seit fast zwei Jahrzehnten findet in der Saalfeldner Innenstadt einmal jährlich ein großes Straßenfest statt. Seit 1998 übernahm das Stadtmarketing die Organisation des Sommerfestes und trat als Veranstalter auf. Der Veranstalter trägt die Verantwortung, dass alle gesetzlichen Bestimmungen und die Auflagen des Veranstaltungsbescheides eingehalten werden. „Da sich die Problematik im Hinblick auf Verschmutzungen, Beschädigungen und Anrainerbeschwerden von Jahr zu Jahr verschärft hat, sahen wir uns als Organisatoren nicht mehr im Stande, die alleinige Haftung für die Einhaltung der Auflagen und Gesetze zu übernehmen“, erklärt Herbert Gassner, Geschäftsführer der Congress- und Stadtmarketing GmbH. Somit traten heuer erstmals die Wirte selbst als Veranstalter des Straßenfestes auf. „Das Stadtmarketing agiert im Auftrag von Stadtgemeinde, Tourismusverband und Werbegemeinschaft. Wenn wir ein Fest dieser Größenordnung organisieren, wollen wir ein breites Publikum ansprechen – dazu gehören natürlich auch Kinder und Feriengäste. Selbstverständlich verstehen wir, dass die Wirte primär Umsatz generieren möchten, jedoch darf sich das Ganze nicht nur auf den Ausschank von – vornehmlich alkoholischen – Getränken reduzieren. Wir wollen gemeinsam mit den Gastronomen ein Konzept entwickeln, das ein Straßenfest mit mehr Qualität gewährleistet“, so Gassner.

Bis zu 5.000 Besucher verzeichneten die Veranstalter in guten Jahren.

Bis zu 5.000 Besucher verzeichneten die Veranstalter in guten Jahren.

Ideen aus der Gastronomie

Robert Rieder, Inhaber des Segafredo und Mitorganisator der Donnernachtsfeste, steht zu einer engen Zusammenarbeit zwischen Wirte, Stadtmarketing, Tourismusverband und Gemeinde: „Wir sollten unsere Power auf ein gemeinsames Projekt lenken und ein Fest für Jung und Alt organisieren. Ich finde es sehr wichtig, dass diese Veranstaltung ein Aushängeschild für Saalfelden ist. Die Fäden sollen beim Stadtmarketing zusammenlaufen.“ Als positives Beispiel für ein Stadtfest führt Rieder die Veranstaltung „Stadtzauber“ an, die in St. Johann i. P. stattfindet. Bei diesem Event haben sich auch die Mitarbeiter des Stadmarketings bereits vor Ort Ideen für ein Straßenfest in neuer Form geholt.

Peter Steger, Inhaber der Milwaukee Bar, möchte zwei Straßenfeste während der Sommermonate veranstalten und hat konkrete Ideen, wie das neue Konzept aussehen könnte: „Verschmutzungen und Vandalakte lassen sich bei Veranstaltungen dieser Größenordnung nie ganz vermeiden. Doch Security Personal, das bis zum Ende der Veranstaltung patrouilliert und ständig Verschmutzungen und dergleichen beseitigt, würde die Situation verbessern. Außerdem sollten keine Gläser oder Flaschen ausgegeben werden und ab 2 Uhr morgens sollten alle Wirte den Getränkeausschank ausnahmslos einstellen. Zu diesem Zeitpunkt könnten auch bereits die Aufräumarbeiten beginnen und Polizeikontrollen erfolgen. Im Gegenzug sollten für diese Veranstaltung erweiterte Lokalöffnungszeiten bis 6 Uhr genehmigt werden“. Der Barbesitzer spricht sich ebenfalls für ein attraktives Kinder- und Rahmenprogramm aus, das gemeinsam mit interessierten Vereinen organisiert werden könnte. Ohne die Unterstützung der Stadtgemeinde sei dies jedoch nicht möglich, dafür wären die Umsätze der Wirte zu gering, ist Peter Steger überzeugt.

Es tut sich was im Zentrum

Verfasst von Kurt Binder | Tags: , , , , , , , , , , , , , , ,
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Wichtige Impulse für eine nachhaltige Entwicklung im Ortszentrum: Der Stadtplatz-Kreisverkehr und der Neubau der Rindlerbrücke (Candido).

 

Am Stadtplatz wird ein neuer Kreisverkehr errichtet (Fotomontage).

Am Stadtplatz wird ein neuer Kreisverkehr errichtet (Fotomontage).

 

Um den Verkehr im Ortszentrum zu entflechten, wird heuer ein Kreisverkehr am Stadtplatz errichtet, der in weiterer Folge eine Zufahrt über die Söllnergründe zum Großparkplatz ermöglicht. Dieses Vorhaben stellt den ersten Schritt für die Umsetzung des so genannten „Berner Modelles“ dar. Im Zuge der Arbeiten wird auch eine Neugestaltung des Stadtplatzes vorgenommen. Vor allem hinsichtlich der Oberflächenbeschaffenheit ist der Platz in sehr schlechtem Zustand.

Der zweite bauliche Eingriff betrifft die 1951 errichtete Rindlerbrücke im Bereich Modehaus Candido. Das Land Salzburg ersetzt die 60 Jahre alte Brücke durch ein neues Bauwerk. Dieser Schritt ist aus Sicherheitsgründen nicht mehr aufschiebbar. Die Maßnahmen werden mit dem Hochwasserschutzprojekt Urslau verknüpft. So erfolgt gleichzeitig eine Tieferlegung der Flusssohle und die Erneuerung der Ufersicherungen.

Die Umsetzung der Infrastrukturprojekte wird sich positiv auf die innerstädtische Verkehrssituation und die Hochwassersicherheit auswirken. Während der Bauzeit kommt es naturgemäß zu Belastungen für Anrainer, Betriebe und Verkehrsteilnehmer. Stadtgemeinde und Bautechniker haben bei der Planung der Projekte vor allem die Wünsche der anliegenden Betriebe berücksichtigt, um baustellenbedingte Umsatzrückgänge möglichst gering zu halten. Weiters wurden Vertreter von Stadtmarketing, Tourismus, Polizei und Land Salzburg in die Erstellung des Bauzeitplanes miteingebunden. Ausgehend von den bereits festgelegten Terminen für die Großveranstaltungen Jazz Festival und Stadtmesse sowie von witterungsbedingten Einschränkungen, ist der zeitliche Spielraum für die Abwicklung der zwei Baustellen jedoch begrenzt.

Die Baumaßnahmen stellen wichtige Schritte für eine positive Entwicklung des Ortszentrums dar. Wir bitten daher alle Betroffenen um Verständnis, dass es während der Bauphasen zu Lärmbelästigungen und Verkehrsverzögerungen kommen wird.

Verkehrssperren Sommer 2011 

Kreisverkehr und Neugestaltung Stadtplatz
Bauzeit: Ende April bis 17. Juni 2011
Die Durchfahrt über den Stadtplatz ist während der gesamten Bauzeit für den Autoverkehr gesperrt. Die Bahnhofstraße wird für ca. zwei Wochen gesperrt, in der restlichen Zeit treten nur kurze Behinderungen auf.

Neubau Rindlerbrücke (Candido)
Bauzeit: 20. Juni bis 19. August 2011
Während der Bauzeit ist die Durchfahrt auf der B 164 für den Autoverkehr gesperrt. Für Fußgänger und Radfahrer wird eine Behelfsbrücke errichtet.



Autoren: Kurt Binder/Bernhard Pfeffer
Bild: Bernhard Pfeffer

Nichtraucherschutz made in Austria

Verfasst von Mario Steidl | Tags: , , , , , , , ,
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Seit 1. Juli gilt in der Gastronomie das Tabakgesetz, das den Schutz von Nichtrauchern vorsieht. Wie sieht es bei den Saalfeldner Gastronomen mit der Umsetzung aus? Eine Bestandsaufnahme.

Theorie …

Hintergrund des Tabak- und somit Nichtraucherschutzgesetzes ist der Umstand, dass auch das Einatmen von „Nebenstromrauch“, wie es der Gesetzgeber nennt, also das Passivrauchen, gesundheitsschädlich ist. Und davor sollen die Menschen, vor allem die Nichtraucher und das Personal in Betrieben, geschützt werden. Nun wäre das Ganze natürlich kein österreichisches Gesetz, wenn es dazu nicht auch eine österreichische Lösung in Form von Ausnahmeregelungen gäbe. Denn wenn es sich bei den Gastronomieräumen um nur einen Raum handelt und dieser kleiner als 50 m² ist, kann der Betreiber selbst entscheiden, ob dieser Raum ein Raucher- oder Nichtraucherraum ist. Die gleiche Regelung gilt für gastronomische Betriebe mit nur einem Gastraum, der eine Grundfläche zwischen 50 und 80 m² hat und wo eine Raumteilung zur Schaffung eines Raucherzimmers aus baulichen, feuerpolizeilichen oder denkmalschutzrechtlichen Gründen nicht zulässig ist. In Ein-Gastraum-Lokalen mit einem Gastraum größer als 80 m² gilt grundsätzlich Rauchverbot. In kleinen Räumen, in denen es also noch mehr raucht als in großen, müssen die Nichtraucher oder das Personal nicht vor dem „Nebenstromrauch“ geschützt werden. Klingt komisch, ist aber so.

Wenn ein Lokalinhaber die neue Regelung nicht einhält, muss er mit Sanktionen rechnen. Denn wenn man gegen ein Gesetz verstößt, wie etwa bei zu schnellem Fahren, wird man bestraft. Im Falle des Tabakgesetzes sowohl Wirt als auch Gast mit Strafen bis zu € 10.000 bzw. € 1.000. Nun wären wir aber nicht in Österreich, gäbe es nicht auch einen Graubereich hinsichtlich der Zuständigkeit: Denn der Gesetzgeber hat der Polizei keine Mitwirkungspflicht gegeben, um das Gesetz zu exekutieren, sprich in Lokalen zu kontrollieren. Somit wäre eigentlich – im Fall von Saalfelden – die BH Zell am See für die Kontrolle zuständig. Diese hat aber wiederum nicht genügend Personal dafür. Klingt noch komischer, ist aber trotzdem so.

Nach wie vor blauer Dunst in vielen Lokalen - der Gesetzgeber macht`s möglich.

Nach wie vor blauer Dunst in vielen Lokalen - der Gesetzgeber macht`s möglich.


… und Praxis

Wie sieht die Situation aber nun in Saalfelden aus? An der Umsetzung mangelt es kaum, nahezu alle Gastronomen der Restaurants haben eigene Raucher- sowie Nichtraucherräume. Einzelne kleinere Restaurants bitten ihre Gäste, erst nach dem Essen oder etwa erst ab 21 Uhr zu rauchen. In einigen Betrieben hat man bereits seit längerer Zeit auf Nichtraucher umgestellt und ist sehr zufrieden damit, sowohl seitens der Gäste als auch der Wirte. Gerade in der Speisengastronomie weiß der Großteil die Nichtraucherbereiche sehr zu schätzen, und das betrifft sogar Raucher.

Etwas anders sieht die Situation in den Nachtlokalen aus, denn dort lautet der Grundtenor der Wirte anders: Ein Rauchverbot würde einen Umsatzeinbruch bedeuten, da der Anteil an Rauchern so groß sei. Zudem ist die Barkultur für die meisten Nachtlokalbetreiber auch eng mit der Raucherkultur verbunden. „Wenn ich im Monat um € 3.000 Zigaretten verkaufe, zeigt mir das mehr als deutlich, dass unser Publikum zum Großteil aus Rauchern besteht“, so ein Lokalbesitzer. Dass in der Speisengastronomie nicht geraucht würde, begrüßen aber alle, sogar Raucher selbst.

Trotzdem: Nahezu jeder Gastronom wünscht sich eine einheitliche Lösung seitens des Gesetzgebers und nicht dieses „Wischi-Waschi Gesetz“, wie viele es bezeichnen. Denn die unterschiedlichen Lösungen anhand der Lokalgröße stuft ein Großteil der Wirte als wettbewerbsverzerrend ein. „Wenn ein Raucherpärchen kommt und die merken, dass man bei mir nicht rauchen darf, wechseln sie das Lokal“, so ein weiterer Lokalbetreiber, der auf Grund der Lokalgröße auf Nichtraucher umstellen musste. Einzelne Gastronomen gehen sogar so weit, ihre Räumlichkeiten zu verkleinern, um ein Raucherbetrieb bleiben zu können und keine Umsatzeinbrüche hinnehmen zu müssen.

Fazit

Während sich in der Speisengastronomie der Großteil der Wirte samt Gästen zufrieden über die Umsetzung des Gesetzes und die Nichtraucherräume zeigt, kann man sich in den Nachtlokalen nur schwer mit der Regelung anfreunden. Die meisten Nachtlokale fallen in die „50 m²-Regelung“, auch wenn man da vereinzelt alle Hühneraugen zudrücken muss. Aber wie heißt es so schön: Wo kein Personal, da kein Richter. Oder so ähnlich …

Autor/Bild: Mario Steidl

Was passiert mit dem alten Bauhof?

Verfasst von Bernhard Pfeffer | Tags: , , , ,
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Der Andrang der Investoren, die sich für das alte Bauhof Areal interessieren, hält sich in Grenzen. Derzeit werden wieder Gespräche mit Interessenten geführt.
Das alte Bauhof Areal

Im Frühjahr 2008 – also vor über zwei Jahren – ist der Wirtschaftshof in seine neue Heimstätte in Ramseiden übersiedelt. Seither wird das knapp 0,7 Hektar große ehemalige Bauhof Areal im Ortszentrum kaum genutzt. Im Auftrag der Stadtgemeinde und des Stadtmarketings wurde von der Beratungsfirma CIMA ein immobilienwirtschaftliches Stadtkernimpulsprogramm und eine „Pre-Feasibility-Studie” (Standort-analyse und Erhebung von wirtschaftlichen Eckdaten) erstellt. Gemeinsam mit lokalen Akteuren wurden auch konkrete Vorschläge für die Bebauung des alten Bauhofareals erarbeitet. Im Gespräch waren unter anderem ein City Spa Resort und eine Genussmarkthalle. Leider konnten keine Investoren und Betreiber für diese Projekte gefunden werden. Zu groß war das Risiko, zu unsicher die Rentabilität. Federführend bei der Investorensuche war die Firma CIMA, die sehr gute Kontakte in alle Wirtschaftszweige hat und auch andere Städte erfolgreich in Sachen Standortmarketing berät. Nicht zuletzt die Finanz- und Wirtschaftskrise hielt aber bis jetzt viele Unternehmen von Investitionen ab.

Neue Ideen

Nun sollen auch angrenzende Grundstücke einer gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaft und privater Grundeigentümer in das Konzept eingebunden werden. Im Gespräch ist derzeit ein innovatives gastronomisches Projekt mit einem Hotel. Auch über einen Musikpavillon samt öffentlichem Platz wird diskutiert. Fahrzeuge sollen in einer Tiefgarage parken können. Wichtig ist den handelnden Personen der Stadtgemeinde und des Stadtmarketings, dass die künftigen Projekte sich positiv auf die Belebung des gesamten Ortskernes auswirken. Das geht mit Wohnbebauung alleine nicht.

Warum kein Kino?

Saalfelden ist als Standort für ein Erlebniskino im Gespräch. Das alte Bauhof Areal ist für dieses Vorhaben leider nicht geeignet. Die hohe Verkehrsfrequenz eines Kinos und die Anrainersituation lassen den zentralen Standort für ein derartiges Projekt ausscheiden. Aber es gibt geeignete Plätze in unserer Stadt, über die derzeit mit Kinobetreibern verhandelt wird.

Bild: Bernhard Pfeffer